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11.03.2013

Tipps zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen!

Bild: www.fotolia.de

Der lange Arbeitstag war hart, man freut sich auf einen schönen Abend zu Hause und dann das! Die Tür steht offen. Das Türschloss ist beschädigt. Es wird klar: Hier wurde eingebrochen! Wie konnte das passieren? Türen und Fenster waren geschlossen.  Doch schützt eine bloße Schließung tatsächlich vor Einbrechern?

Nein! sagen Experten. Deutschland ist ein Eldorado für Einbrecher geworden. Allein im Jahr 2011 wurde rund 140.000-mal in Deutschland eingebrochen. Das sind im Schnitt alle 4 Minuten ein Einbruch. So hoch war die Quote zuletzt vor 10 Jahren. In Nordrhein-Westfalen fanden sogar die meisten Einbrüche statt. Gründe dafür sind meist die leicht aufzubrechenden Türen oder Fenster. Auch Rollläden schützen weniger vor Einbrüchen als manche vielleicht denken. Außerdem wird viel mehr tagsüber als nachts eingebrochen, da die Bewohner sich in dieser Zeit meistens nicht in der Wohnung oder dem Haus befinden.

Doch wie kann man sich richtig schützen?

In erster Linie empfehlen Experten Sicherheitsschlösser, sogenannte Einsteck- oder Zylinderschlösser. Zudem sollten das Metallstück am Rahmen, in dem das Schloss einrastet und die Türrahmen aus Stahl sein. Das Aufbrechen und Aufhebeln der Tür wird dadurch deutlich erschwert. Fenster sollten mit abschließbaren Griffen verriegelt und zusätzlich mit Aufbruchssperren gesichert werden. Niemals sollte man Fenster, Balkon- oder Terrassentüren auf Kipp haben. Das wäre eine regelrechte Einladung für die Einbrecher.

Auch wenn man diese Maßnahmen befolgt, sind Einbrüche vielleicht nicht ganz auszuschließen, aber allein der Versuch gesicherte Türen und Fenster aufzubrechen, würde dem Einbrecher deutlich mehr Zeit kosten als bei standardgesicherten. Ein zu langer Zeitaufwand erhöht die Gefahr erwischt zu werden und schlägt die Einbrecher schließlich in die Flucht.

Aber was passiert wenn man dennoch Opfer geworden ist?

In der Regel kommt für den Einbruch und den Diebstahl die Hausratsversicherung auf. Allerdings auch nur für die materiellen Schäden. Sind aber keine Einbruchsspuren zu finden und ein reiner Diebstahl liegt vor, gilt diese Versicherung nicht mehr. Ist der Dieb beispielsweise mit einem Schüssel in die Wohnung gelangt, wird es schwer den Einbruch zu beweisen. Bargeld, wertvoller Schmuck oder andere Wertgegenstände werden immerhin zum Teil ersetzt. Dass man aber die gestohlenen Gegenstände zurück bekommt, ist sehr unwahrscheinlich. Auch die Chance den Täter später zu fassen, ist sehr gering. Die Aufklärungsquote in Deutschland liegt nur bei ca. 16 %, in Oberhausen bei ca. 19 %.

Im Grunde genommen sollte man also probieren das eigene Zuhause so gut wie nur möglich  zu sichern und zu hoffen, dass man selbst nie Opfer eines Einbruchs wird.

Zu guter Letzt noch ein wirklich wertvoller Tipp: Um sich garantiert vor Einbrechern zu schützen, sollte man sich einen Hund anschaffen. Denn mit einem Hund, der seine Familie und sein Heim beschützen will, möchte sich nun wirklich niemand anlegen!

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1 Kommentar

  1. NowakAG 15.03.2013 | 13:48 Uhr

    Ein sehr lesenswerter und interessanter Artikel.

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